Logistikkosten zu hoch? Managementberatung Logistik & Transport

Transportausschreibung: Transportkosten senken mit Angeboten, die Spediteure ernst nehmen

Transportkosten zu senken steht bei fast jeder Geschäftsführung auf der Liste. Der übliche Weg: Ausschreibung über eine Frachtenbörse oder Einkaufsplattform, Tarife vergleichen, den günstigsten nehmen. Das Ergebnis enttäuscht meist. Die guten Spediteure bieten gar nicht erst an, und die Preise halten nur bis zur nächsten Nachbelastung.

Wir machen es anders. Wir erstellen Transportausschreibungen, die Spediteure ernsthaft kalkulieren: mit sauberem Mengengerüst, klar geschnittenen Losen und einem Bieterkreis, der zu Ihren Relationen passt.

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„Über 30 Jahre war ich in Managementpositionen bei Logistikdienstleistern wie Kühne + Nagel, Dachser und Raben. Ich habe Ausschreibungen von der anderen Seite des Tisches kalkuliert. Ich weiß, welche Anfragen ein Spediteur ernst nimmt und welche er ungelesen ablegt.“Andreas Mümken, Geschäftsführer TransLog Innovations GmbH

Warum viele Transportausschreibungen scheitern

Spediteure bekommen mehr Ausschreibungen, als sie bearbeiten können. Eine saubere Kalkulation bindet im Vertrieb mehrere Tage. Deshalb sortieren sie hart aus. Diese Anfragen bleiben liegen:

  • Scheinausschreibungen: Der Verlader will nur den Bestandsdienstleister im Preis drücken. Spediteure erkennen das an Frist, Datenlage und Bieterkreis.
  • Lückenhafte Daten: Ohne Sendungsdaten mit PLZ, Gewicht, Lademetern und Ladungsträgern kann niemand seriös kalkulieren. Wer trotzdem anbietet, rechnet einen Risikoaufschlag ein.
  • Alles in einem Los: Stückgut, Teil- und Komplettladungen laufen in unterschiedlichen Netzwerken. Ein Gesamtpaket passt zu keinem Spezialisten.
  • Falscher Bieterkreis: Zwanzig Anfragen über eine Plattform statt gezielter Anfragen an Dienstleister mit Ihren Relationen, Ihrer Branche und freier Kapazität.
  • Nur der Preis zählt: Wer allein nach Tarif vergibt, zahlt später über Standzeiten, Nachbelastungen und Reklamationen.

Spediteure verkaufen heute nicht mehr nur den Transport von A nach B. Sie suchen Sendungen, die in ihre Strukturen passen: Branchenfokus, feste Relationen („Rennstrecken“), Auslastung für Rückladungen. Eine gute Ausschreibung zeigt genau das. Der Erfolg entsteht nicht durch den Vergleich von Tarifen, sondern durch eine durchdachte Transportstrategie.

So läuft eine Transportausschreibung mit uns ab

PhaseWas passiertErgebnisZeitraum
1. AnalyseSendungsdaten der letzten 12 Monate auswerten: Relationen, Gewichtsklassen, Ladungsträger, Ist-KostenMengengerüst und Kosten je RelationWoche 1–2
2. Strategie und UnterlagenTransportstrategie festlegen, Lose bilden, Leistungsbeschreibung, Preisblätter, VertragsbedingungenVersandfertige AusschreibungsunterlagenWoche 2–3
3. Bieterauswahl und VersandPassende Dienstleister auswählen, vorab ansprechen, Fragenrunde führenBieterkreis mit verbindlicher TeilnahmeWoche 3–4
4. Auswertung und VerhandlungAngebote auf das Mengengerüst hochrechnen, nach Preis, Qualität, Kapazität und IT-Anbindung bewerten, nachverhandelnEntscheidungsvorlage mit PreisspiegelWoche 4–7
5. Vergabe und AnlaufVertrag, Kennzahlen, Übergabe, Anlaufbegleitung, Kontrolle nach 3 MonatenTransport läuft zu neuen KonditionenWoche 6–8

Bei überschaubarem Volumen geht es schneller, Netzwerke mit mehreren Standorten und Verkehrsarten brauchen länger.

Welche Daten Sie liefern

Je vollständiger die Daten, desto schärfer die Angebote. Für eine belastbare Kalkulation braucht jeder Spediteur:

  • Sendungsdaten der letzten 12 Monate: Datum, PLZ Versand und Empfang, Gewicht, Paletten oder Lademeter, Ladungsträger
  • Aktuelle Frachtkosten, Tarife und Zuschläge (Diesel, Maut, Mindermengen)
  • Sonderanforderungen: Avis, Zeitfenster, Hebebühne, Gefahrgut, Temperaturführung
  • Qualitätsdaten: Laufzeiten, Schäden, Reklamationen
  • Saisonspitzen und geplante Mengenveränderungen

Liegen die Daten nicht sauber vor, bereiten wir sie aus Ihrem ERP- oder TMS-Export auf. Oft ist das schon der erste Hebel: Viele Unternehmen kennen ihre Kosten je Relation gar nicht. Ihre Daten behandeln wir vertraulich, auf Wunsch mit Geheimhaltungsvereinbarung.

Was kostet die Begleitung?

Der Aufwand hängt von Volumen, Anzahl der Lose und Standorte ab. Sie erhalten vorab ein verbindliches Angebot. Die Beratung muss sich im ersten Vertragsjahr deutlich bezahlt machen. Ist das bei Ihrem Volumen nicht zu erwarten, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch.

Praxisbeispiel: 23 % weniger Transportkosten – und trotzdem schnellere Lieferzeiten

Branche: Großhandel
Ausgangslage: 2,6 Mio. € Transportkosten pro Jahr, gewachsene Dienstleisterstruktur

Maßnahmen:

  • Detaillierte Analyse und Neuordnung der Transportstruktur
  • Neuverhandlung der Konditionen mit den Dienstleistern
  • Klare Kommunikationswege zwischen Verlader und Dienstleistern

Ergebnisse:

  • 23 % niedrigere Transportkosten, rund 0,6 Mio. € pro Jahr
  • Besserer Kundenservice durch schnellere Lieferungen
  • Stabilere Zusammenarbeit mit den Dienstleistern

„Wir waren überrascht, wie schnell sich klare Strukturen und saubere Verhandlungen auf Kosten und Kundenzufriedenheit ausgewirkt haben.“ – Geschäftsführer Logistik (Großhandel)

Warum TransLog Innovations

  • Seitenwechsel: 30 Jahre auf Dienstleisterseite, als Regionalleiter, Prokurist und General Manager. Wir kennen die Kalkulation von innen.
  • International: Projekterfahrung in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien.
  • Unabhängig: Wir sind keinem Dienstleister verpflichtet und arbeiten ausschließlich in Ihrem Auftrag.
  • Umsetzung: Wir begleiten auch den Anlauf, nicht nur die Vergabe.

Das sagen Kunden

„…hat sich von Herrn Mümken logistisch beraten lassen. Ich tue hiermit etwas, was ich noch nie gemacht habe – ich empfehle Ihnen uneingeschränkt Herrn Mümken als Berater. Der Ansatz ist sehr pragmatisch, ergebnisorientiert und kommt von echten Experten, die wissen, wie Logistik ‚geht‘ und wo die Stellschrauben sind, um Kosten UND Qualität zu beeinflussen. Bei uns hat bereits das 5-tägige Vorprojekt zu Einsparpotenzial im siebenstelligen Bereich geführt, welches wir nunmehr im zweiten Halbjahr mit Unterstützung von Mümken realisieren werden (das geht alles sehr hands-on). Sie dürfen keine Hochglanz-PowerPoint-Präsentationen und theoretische Konzepte über Supply Chain erwarten, aber die praxisorientierten Inhalte und Ergebnisse beeindrucken. Neben dem Kostenthema bringen die Herren auch noch den Blick für die Logistik als Dienstleistung mit, die ggf. beim Kunden zur Kaufentscheidung, zumindest aber zur Kundenbindung führen kann – kurzum seriöse Praktiker mit enormem Expertenwissen, die schnell zu messbaren Ergebnissen kommen.“CFO eines Industriekonzerns
„Mit einem unverdorbenen Blick hat Herr Mümken die Einsparpotenziale im Transport- und Logistikbereich schnell erkannt. In kurzer Zeit wurden diese realisiert, gleichzeitig konnte der Lieferservice zu unseren Kunden deutlich gesteigert werden.“Dr. Johannes Schmeink, Werkleiter Siemens AG
„Mit den genialen Tools und Methoden hat Andreas Mümken unseren Dienstleistern Einsparpotenziale aufgezeigt, die wir schnell gemeinsam realisieren konnten.“Joep Mooren, Logistics Director Supply Chain EMEA, Akzo Nobel Coatings

Lohnt sich eine Ausschreibung für Sie?

Schicken Sie uns Ihre Sendungsdaten der letzten 12 Monate. In einem 30-minütigen Gespräch sagen wir Ihnen, wo Einsparpotenzial liegt und ob sich eine Ausschreibung lohnt. Kostenlos und unverbindlich.

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Andreas Mümken
Geschäftsführer TransLog Innovations GmbH
Telefon: +49 151 52591593
E-Mail: info@transloginnovations.de
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FAQ – Transportausschreibung

Was ist eine Transportausschreibung?

Eine Transportausschreibung ist die strukturierte Anfrage eines Verladers an mehrere Logistikdienstleister. Sie beschreibt Mengen, Relationen und Anforderungen und fordert vergleichbare Angebote an. Ziel sind bessere Konditionen bei gleicher oder höherer Qualität.

Wie kalkuliere ich eine Transportausschreibung?

Grundlage ist ein Mengengerüst aus den Sendungsdaten der letzten 12 Monate: Relationen, Gewichtsklassen, Paletten oder Lademeter. Die Angebote werden auf dieses Mengengerüst hochgerechnet und mit den Ist-Kosten verglichen. Nur so sehen Sie, was ein Tarif unter dem Strich bedeutet.

Welche Speditionen sollte ich anfragen?

Nicht die meisten, sondern die passenden: Dienstleister mit Netzwerk auf Ihren Relationen, Erfahrung in Ihrer Branche und freier Kapazität. Ein kleiner, gezielt ausgewählter Bieterkreis bringt bessere Angebote als ein Massenversand über Plattformen.

Wie wird eine Transportausschreibung fehlerfrei und vollständig?

Mit vollständigen Sendungsdaten, klar geschnittenen Losen, einheitlichen Preisblättern und eindeutigen Vertragsbedingungen zu Zuschlägen, Haftung und Laufzeit. Fehlt etwas davon, kalkulieren Spediteure mit Aufschlag oder bieten gar nicht an.

Wie lange dauert eine Transportausschreibung?

In der Regel 4 bis 8 Wochen von der Datenanalyse bis zur Vergabe. Bei überschaubarem Volumen geht es schneller, bei mehreren Standorten und Verkehrsarten länger.

Wie oft sollte man Transporte ausschreiben?

Nicht jährlich aus Gewohnheit, sondern bei Anlass: geänderte Mengen oder Standorte, Unzufriedenheit mit der Leistung, auslaufende Verträge. Dazwischen regeln Preisgleitklauseln für Diesel und Maut die Anpassung.

Was kostet eine Transportausschreibung?

Das hängt von Volumen, Losen und Standorten ab. Sie erhalten vorab ein verbindliches Angebot. Die Begleitung muss sich im ersten Vertragsjahr deutlich bezahlt machen, sonst raten wir ab.

Gibt es eine Vorlage für eine Transportausschreibung?

Vorlagen helfen bei der Gliederung. Lose, Preisblätter und Bedingungen müssen aber zu Ihrem Mengengerüst passen, sonst werden die Angebote nicht vergleichbar.

Warum mit einem Berater statt selbst?

Weil Spediteure Ausschreibungen nach Ernsthaftigkeit sortieren. Ein Berater mit Dienstleistererfahrung weiß, welche Daten, Lose und Bedingungen zu belastbaren Angeboten führen. Und er verhandelt ohne Eigeninteresse an einem bestimmten Dienstleister.

https://www.transloginnovations.de/Speditionsberatung/Maut-2026/

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