Logistikberatung: Lagerkosten senken, Prozesse straffen, Investitionen absichern
Logistikberatung senkt Logistikkosten, indem sie Kostentreiber in Lager, Prozessen und Verträgen findet, in Euro beziffert und umsetzt. TransLog Innovations arbeitet neutral, ohne Software- oder Dienstleisterverkauf, in vier Bereichen: Logistik-Revision, Lagerplanung, Hochregallager-Entscheidung und Digitalisierung. Ergebnis ist eine nach Hebel und Aufwand priorisierte Maßnahmenliste. Das Erstgespräch ist kostenfrei.
Stand: Oktober 2026 · Andreas Mümken, Geschäftsführer
Zu hohe Logistikkosten haben selten eine einzige Ursache. Meist summieren sich lange Wege, falsch genutzte Flächen, zu hohe Bestände, starre Personalplanung und Verträge, die keiner mehr nachrechnet. Ich finde diese Kostentreiber, rechne sie in Euro aus und setze die Maßnahmen mit Ihrem Team um – vom neutralen Logistik-Check über die Lagerplanung bis zur Entscheidung, ob Ihr Hochregallager saniert, neu gebaut oder ausgelagert wird.
Wo Logistikkosten wirklich entstehen
In den meisten Lagern stecken die größten Einsparungen nicht in neuer Technik, sondern im täglichen Betrieb. Bevor investiert wird, gehört auf den Tisch, was die Logistik heute tatsächlich kostet – je Palette, je Auftrag, je Position.
Wege und Lagerplätze
Schnelldreher stehen hinten, Langsamdreher vorn. Eine Lagerplatzvergabe nach ABC/XYZ-Struktur verkürzt Kommissionierwege oft spürbar, ohne einen Euro Investition.
Flächen und Bestände
Hohe Bestände binden Kapital und Fläche – und sind meist ein Symptom für Prozessprobleme in der Lieferkette, nicht deren Lösung.
Personal und Schichtplanung
Personaleinsatz, der nicht dem Auftragsprofil folgt, produziert gleichzeitig Leerlauf und Überstunden.
Verträge und Tarife
Transport- und Logistikverträge, die seit Jahren laufen, werden selten nachgerechnet. Hier liegt häufig das schnellste Geld.
Die Kostenhebel im Detail: Logistikkosten senken, Transportkosten und Ausschreibung, Palettenmanagement.
Logistikberatung: Leistungen im Überblick
Neutrale Logistik-Revision
Unabhängiger Check von Organisation, Prozessen, IT, Kosten und Verträgen – mit priorisierter Maßnahmenliste.
Mehr zur Revision →Lagerplanung
Konzept für Neubau, Erweiterung oder Restrukturierung: Flächen, Technik, Materialfluss, IT, Kosten und Zeitplan.
Mehr zur Lagerplanung →Hochregallager modernisieren
Neutrale Entscheidungsgrundlage: Retrofit, Neubau oder Outsourcing – gerechnet auf Ihre Zahlen.
Mehr zum Hochregallager →Digitalisierung
Bestandsprognosen, papierlose Abwicklung, Automatisierung – dort, wo sie sich rechnet.
Mehr zur Digitalisierung →Sie überlegen, Lager oder Versand an einen Dienstleister zu geben? Dafür gibt es eine eigene Seite: Logistik-Outsourcing neutral begleitet. Zu hohe Frachtkosten? Siehe Transportausschreibung.
Neutrale Logistik-Revision: der unabhängige Blick von außen
Kunden kommen und gehen, Personal wechselt, Rahmenbedingungen verschieben sich – die Logistik läuft trotzdem weiter wie vor fünf Jahren. Eine neutrale Revision durch einen externen Logistikexperten zeigt Gesellschaftern, Geschäftsführung und Investoren, wo der Logistikbereich wirklich steht. Neutral heißt: Ich habe kein Interesse daran, Ihnen ein bestimmtes System, einen Dienstleister oder ein Folgeprojekt zu verkaufen.
Was ich prüfe
- Führungsorganisation und Governance: Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege, Kennzahlensteuerung
- Operatives Tagesgeschäft: Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Warenausgang, Retouren
- Kosten und Verträge: Kosten je Leistungseinheit, Transport- und Logistikverträge, Dienstleisterrechnungen
- IT und Daten: WMS, ERP-Schnittstellen, Datenqualität
- Qualität und Compliance: Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit, Dokumentation
Was Sie bekommen
- Ein objektives Bild Ihres Logistikbereichs, belegt mit Zahlen statt Eindrücken
- Eine Maßnahmenliste, priorisiert nach Ergebnishebel und Umsetzungsaufwand
- Klare Aussage, welche Risiken sofort angegangen werden müssen
- Eine Grundlage für Gesellschafter, Beirat oder Bank
Lagerplanung: Neubau, Erweiterung und Restrukturierung
Die teuersten Fehler eines Lagerneubaus entstehen in der Frühphase – lange bevor der erste Bagger kommt. Wer Generalunternehmer oder Regalhersteller das Konzept schreiben lässt, bekommt deren Lösung, nicht zwingend die beste für sein Geschäft. Deshalb empfehle ich, die logistische Vorplanung und Konzeptentwicklung neutral und vor der Angebotsphase zu vergeben.
Was wir in der Planung klären
- Welche Kundenanforderungen muss die Logistik in fünf bis zehn Jahren erfüllen?
- Wie entwickelt sich die Artikelstruktur – Abmessungen, Gewichte, Sortimentsbreite? Das entscheidet über Regalsystem und Lagertechnik.
- Auftragsstruktur und Durchlaufzeiten
- Kommissionierstrategie: einstufig, zweistufig, Automatisierungsgrad
- Lagerstrategie (z. B. FIFO), Lagerdauer, Umschlagshäufigkeit und ABC/XYZ-Struktur
- Wegeoptimierung nach Entfernung, Zeit, Gewicht, Volumen und Priorität
- Verpackung nach Größe, Form, Gewicht, Bruchempfindlichkeit und Umweltverträglichkeit
- Digitaler Zwilling zur virtuellen Abbildung und Prüfung der Prozesse
Was das Konzept liefert
- Flächenbedarf und Hallenlayout
- Lagerarten und Kommissioniertechnik
- Materialfluss vom Wareneingang bis zum Warenausgang
- IT-Anforderungen an WMS und Schnittstellen
- Kostenrahmen
- Zeitplan
Damit gehen Sie mit einer belastbaren Grundlage in Gespräche mit Projektentwicklern, Generalunternehmern und Technikanbietern – und können deren Angebote vergleichen.
Hochregallager modernisieren: Retrofit, Neubau oder Outsourcing?
Ein in die Jahre gekommenes Hochregallager stellt fast immer dieselbe Frage: Steuerung und Technik erneuern, neu bauen – oder die Lagerung ganz an einen Dienstleister geben? Die Antwort hängt an Ihren Zahlen, nicht am Angebot des Herstellers, der das Retrofit verkaufen möchte.
| Option | Sinnvoll, wenn … | Achten Sie auf … |
|---|---|---|
| Retrofit (Steuerung, Regalbediengeräte, Fördertechnik erneuern) | Stahlbau und Gebäude solide sind und das Lager zur künftigen Artikel- und Auftragsstruktur passt | Ausfallzeiten und Notfallkonzept während des Umbaus, Ersatzteilverfügbarkeit, Abhängigkeit vom Hersteller |
| Neubau oder Erweiterung | Kapazität, Artikelstruktur oder Durchsatz sich grundlegend verändert haben | Genehmigung, Bauzeit, Kapitalbindung – und eine Planung, die nicht vom Anbieter stammt |
| Outsourcing an einen Logistikdienstleister | Hohe Investitionen anstehen, Mengen stark schwanken und Logistik nicht Ihr Wettbewerbsvorteil ist | Partnerauswahl, transparenter Vertrag, Integration der IT und Exit-Regelungen |
Ich rechne die drei Optionen auf Basis Ihrer Ist-Kosten neutral gegeneinander. Wenn das Ergebnis Outsourcing heißt, finden Sie alles Weitere unter Logistik-Outsourcing.
Digitalisierung der Logistik: erst der Prozess, dann die Software
Digitalisierung senkt Kosten nur dort, wo vorher der Prozess sauber ist. Wer einen schlechten Ablauf digitalisiert, hat danach einen schnellen schlechten Ablauf. Deshalb beginnt jedes Digitalisierungsprojekt bei mir mit der Frage, welches konkrete Problem es lösen soll.
Bestände und Prognosen
Bessere Vorhersagen für Absatz und Verfügbarkeit senken Sicherheitsbestände und damit Kapitalbindung und Flächenbedarf.
Papierlose Abwicklung
Digitale Lieferscheine und automatisierte Belegflüsse beschleunigen Wareneingang und Versand und reduzieren Fehler.
Automatisierung gegen Fachkräftemangel
Wo Personal fehlt, entlasten Automatisierung und Robotik bei wiederkehrenden Tätigkeiten – das Team wird für anspruchsvollere Aufgaben frei.
Transparenz in der Lieferkette
Echtzeitdaten über Bestände, Aufträge und Sendungen machen Engpässe sichtbar, bevor sie beim Kunden ankommen.
Vorgehen in vier Schritten
- Analyse
Ist-Kosten, Prozesse und Kennzahlen aufnehmen – vor Ort, nicht nur aus Berichten. - Konzept
Maßnahmen und Varianten bewerten, in Euro beziffern und priorisieren. - Umsetzung
Gemeinsam mit Ihrem Team umsetzen, bei Bedarf auch interimistisch in Führungsverantwortung. - Controlling
Ergebnisse messen und absichern, damit die Einsparung nicht nach sechs Monaten wieder verschwindet.
Woran erkennen Sie neutrale Logistikberatung?
Fünf Fragen, die Sie jedem Berater stellen sollten, auch mir.
| Frage | Warum sie zählt |
|---|---|
| Verdient der Berater an einem System, einem Dienstleister oder einem Folgeprojekt, das er empfiehlt? | Ohne eigenes Verkaufsinteresse fällt die Empfehlung unabhängig aus. Bei mir gilt: kein Interesse an einem bestimmten System, Dienstleister oder Folgeprojekt. |
| Hat der Berater Logistik im operativen Betrieb verantwortet? | Wer eine Halle geführt hat, weiß, was ein Konzept im Betrieb kostet und wo Herstellerangebote mehr versprechen, als die Technik hält. |
| Werden Einsparungen in Euro und auf Ihrer Ist-Kostenbasis beziffert? | Ohne Ausgangsbasis lässt sich weder Erfolg messen noch ein erfolgsabhängiges Honorar fair regeln. |
| Ist klar, wer die Umsetzung übernimmt und was sie kostet? | Ein Konzept ohne Umsetzung verpufft. Ich setze gemeinsam mit Ihrem Team um, bei Bedarf auch interimistisch in Führungsverantwortung. |
| Ist das Honorar vorab festgelegt (Pauschale, Tagessatz, Erfolgsbasis mit schriftlichen Regeln)? | Planbarkeit und Fairness für beide Seiten. |
Abrechnungsmodelle
Tagessatz
Flexibel nach tatsächlichem Aufwand – geeignet für Analysen und Begleitung mit offenem Umfang.
Pauschale
Fester Preis für klar definierte Leistungen wie eine Revision oder ein Lagerkonzept – volle Planungssicherheit.
Interim
Temporäre Übernahme von Führungsverantwortung in kritischen Phasen, bis die Prozesse stabil laufen.
Erfolgsbasis
Das Honorar orientiert sich an der tatsächlich erzielten Einsparung.
Ihr Berater: Andreas Mümken

30 Jahre Logistik in Führungsfunktionen bei FIEGE, Kühne + Nagel, Raben und Dachser – zuletzt verantwortlich für ein Logistikzentrum mit rund 600 Mitarbeitenden und 160 Mio. € Umsatz in European Logistics, Food Logistics und Kontraktlogistik. Ich habe Lager geplant, erweitert, restrukturiert und betrieben.
Was das für Sie heißt: Ich beurteile Ihre Logistik nicht vom Schreibtisch aus. Ich weiß, was in einer Halle realistisch umsetzbar ist, was ein Konzept im Betrieb kostet – und wo Herstellerangebote mehr versprechen, als die Technik hält.
TransLog Innovations GmbH · Hünxe (Niederrhein, NRW) · Projekte in Deutschland, Benelux und Großbritannien
Häufige Fragen zur Logistikberatung
Was kostet eine Logistikberatung?
Das hängt vom Umfang ab. Klar abgegrenzte Leistungen wie eine Logistik-Revision oder ein Lagerkonzept biete ich als Pauschale an, offene Begleitungen nach Tagessatz. Das Erstgespräch ist kostenfrei; danach erhalten Sie ein konkretes Angebot.
Wie schnell zeigen sich Ergebnisse?
Maßnahmen ohne Investition – etwa Lagerplatzvergabe, Personaleinsatz oder Nachverhandlung von Verträgen – wirken oft innerhalb weniger Monate. Bauliche und technische Maßnahmen brauchen naturgemäß länger.
Wann lohnt sich eine neutrale Logistik-Revision?
Vor großen Investitionen, vor einer Ausschreibung, nach einem Führungswechsel oder wenn die Logistikkosten schneller steigen als der Umsatz. Für Unternehmen mit hohem Logistikkostenanteil auch regelmäßig als Standortbestimmung.
Retrofit oder Neubau – wie wird das entschieden?
Auf Basis Ihrer Ist-Kosten, des Zustands von Stahlbau und Technik, der künftigen Artikel- und Auftragsstruktur und der Ausfallrisiken während des Umbaus. Als dritte Option wird immer auch das Outsourcing an einen Dienstleister mitgerechnet.
Brauchen wir für die Digitalisierung ein neues WMS?
Nicht zwangsläufig. Oft lassen sich mit dem vorhandenen System, sauberen Stammdaten und besseren Prozessen große Teile des Nutzens heben. Ein Systemwechsel lohnt sich erst, wenn klar ist, welches Problem er lösen soll.
Wie funktioniert die Abrechnung auf Erfolgsbasis?
Das Honorar richtet sich nach der tatsächlich erzielten Einsparung. Voraussetzung ist eine vorab schriftlich vereinbarte Ausgangsbasis und eine klare Regel, wie Mengen- und Preiseffekte bereinigt werden.
Für wen lohnt sich Logistikberatung?
Für Industrie, Handel und Logistikdienstleister, von Mittelständlern mit einem Lager bis zu Konzernen mit mehreren Standorten. Sinnvoll ist sie vor großen Investitionen, vor einer Ausschreibung, nach einem Führungswechsel oder wenn die Logistikkosten schneller steigen als der Umsatz.
Was unterscheidet neutrale Logistikberatung von der Beratung eines Systemhauses oder Dienstleisters?
Ein Systemhaus oder Dienstleister empfiehlt naturgemäß die eigene Lösung. Neutrale Beratung vergleicht die Optionen auf Basis Ihrer Zahlen, bei einem Hochregallager etwa Retrofit, Neubau und Outsourcing, und hat kein Interesse an einem Folgeprojekt.
Berät TransLog auch zu Transportkosten und Ausschreibungen?
Ja. Für Frachtkosten und Transportvergabe gibt es eine eigene Seite: Transportausschreibung. Für die Auslagerung von Lager oder Versand: Logistik-Outsourcing.
Logistikkosten in 30 Minuten einschätzen lassen
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, wo in Ihrer Logistik die größten Kostenhebel liegen und welcher nächste Schritt sinnvoll ist – Revision, Lagerkonzept oder eine gezielte Einzelmaßnahme. Den Termin wählen Sie direkt in meinem Kalender.
Hilfreich für das Gespräch: Logistikkosten pro Jahr, Lagerfläche und Palettenstellplätze, Aufträge oder Positionen pro Tag und Ihre wichtigste Frage.
Lieber per E-Mail? andreas.muemken@transloginnovations.de