Nicht der Diesel ist Ihr größter Kostentreiber. Es ist die Luft über Ihrer Ware!
04/11/26 13:21

Luft im Lkw kostet Geld. Und die meiste Luft fährt über der Ware mit.
Ein Lkw kann in der Regel rund 2,50 m hoch beladen werden. Oft ist er aber nur bis etwa 1,60 m gefüllt. Damit fährt mehr als ein Drittel des Laderaums leer und wird trotzdem voll bezahlt. Könnte man die Höhe nutzen, passt gut die Hälfte mehr Ware auf denselben Lkw.
Das wiegt umso schwerer, weil Transport dauerhaft teurer wird: Laderaum und Fahrer werden knapp, Diesel steigt mit dem CO₂-Preis, und die Maut hat einen CO₂-Aufschlag und gilt inzwischen ab 3,5 Tonnen.
Die Luft über der Ware entsteht meist lange vor der Rampe:
In der Produktentwicklung, wenn Verpackung und Kartonmaße nicht auf Palettenhöhe und Stapelbarkeit ausgelegt sind.
Im Vertrieb, wenn Anbruchmengen verkauft werden statt stapelbarer Vollpaletten. Halbe Paletten lassen sich kaum stapeln.
Das lässt sich ändern:
Die Ladehöhe gehört ins Lastenheft jedes neuen Produkts: Wie hoch wird die Palette, und lassen sich zwei übereinander laden?
Wo die Ware nicht stapelbar ist, hilft Doppelstockverladung: Fahrzeuge mit zweiter Ladeebene nutzen die Höhe, ohne dass Paletten aufeinander stehen. Weil solche Fahrzeuge knapp sind, gehört das früh mit dem Spediteur abgestimmt.
Der Vertrieb verkauft stapelbare Vollpaletten statt Anbruchmengen, zum Beispiel mit Staffelpreisen als Anreiz.
Die Höhenauslastung wird gemessen und berichtet, nicht nur der Frachtpreis.
Genau dabei helfe ich Unternehmen: Ich zeige, wie viel Luft in Ihren Sendungen mitfährt, was sie kostet und wie Produktentwicklung, Vertrieb und Logistik sie gemeinsam herausholen. Ohne Preisstreit mit dem Spediteur, und mit weniger Fahrten und weniger CO₂.
Wie hoch ist Ihr Lkw beladen? Schreiben Sie mir gern, ein erstes Gespräch dauert 30 Minuten.
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